Vials mit Barcode

Barcode Etiketten erleichtern das Proben Handling. Information zur Probe ist auf dem Barcode gespeichert und kann rationell und fehlerfrei elektronisch erfasst werden.

Beim Barcode wird Information digitalisiert (ja/nein) und mit Hilfe von dunklen Balken in verschiedenen Breiten (bars) und hellen Zwischenräumen (gaps) dargestellt. Je nach Barcode enthalten auch die Zwischenräume oder das Verhältnis Balken/Zwischenraum Information. Das Breitenverhältnis zwischen schmalen und breiten Balken ist genormt und liegt meist zwischen 1 : 2.5 - 1 : 3.5.

Vor und nach dem Code liegt ein freies Feld, die sogenannt Ruhezone. Diese braucht es zur Begrenzung des Codes, damit dieser einwandfrei decodiert werden kann.

Vor und nach der Ruhezone stehen das Start- resp. Stopp Zeichen. Sie zeigen die Scan Richtung an.

Im Barcode kann auf kleinem Raum relativ viel Information gespeichert werden, wie z. Bsp. Zusammensetzung der Probe, Information zur Synthese, Toxizität, Lagerbedingungen etc.

Damit der Barcode Scanner den Code richtig einliest, darf der Code nicht verwischt sein. Deshalb empfiehlt sich die Verwendung eines Lösungsmittel resistenten Barcode Etiketts. Für zusätzlichen Schutz kann das Etikett laminiert werden.

 

Barcode Etikette

Barcode Etiketten können nach den Spezifikationen des Kunden gestaltet werden. Es ist zbsp. auch möglich das Firmenlogo mit einzubringen.

Es sind Etiketten für Vials ab 2 ml Volumen erhältlich.

Erhältlich sind Barcode Etiketten direkt appliziert aufs Vial oder nur das Etikett.

 

Barcode Laserdruck

Der Barcode wird mittels Laserdruck auf das Vial appliziert.

Barcode und 2D Matrix Code sind möglich.

 

Barcode 128

Ein Zeichen des Code 128 wird durch drei Balken und drei weisse Zwischenräume definiert. Diese Elemente werden in vier Breiten dargestellt.

Mit dem Code 128 lässt sich der volle ASCII-Zeichensatz , sowie vier Steuer- und vier Sonderzeichen darstellen.

Da der Code 128 jedoch nicht alle ASCII-Zeichen direkt darstellen kann, unterscheidet man zwischen den drei Untercodes A, B oder C.

Beim Code 128 muss zwingend eine Prüfziffer verwendet werden:
Mit der Prüfziffer wird sichergestellt, dass der Barcode Scanner den Code richtig gelesen hat. Die Prüfziffer ist jedoch nicht Teil des Barcodes und darf deshalb in den lesbaren Zeichen unterhalb des Barcodes nicht auftauchen.

folgende Zeichen können dargestellt werden

Barcode interleaved 2/5

Der Code interleaved 2/5 ist ein numerischer Code und wird mit den Ziffern 0-9 dargestellt. Jedes Zeichen besteht aus fünf Elementen, zwei breiten und drei schmalen Strichen (Zweibreitencode)

Das Verhältnis (V) von schmalem zu breiten Strichen ist immer V = 1:2 bis V = 1:3.

Die erste Ziffer wird mit 5 Strichen dargestellt; die zweite Ziffer wird mit den weissen Zwischenräumen (Lücken), die unmittelbar den Strichen der ersten Ziffer folgen, dargestellt.
Es sind nur Ziffernpaare darstellbar.

Eine Prüfziffer muss nicht zwingend verwendet werden.

Der Barcode interleaved 2/5 muss (einschliesslich Prüfziffer falls verwendet) geradzahlig sein. Ist dies nicht der Fall, wird der Code am Anfang mit 0 ergänzt.
z. Bsp. ''170000909'' wird zu ''0170000909''

Code 128 A
Grossbuchstabe, Ziffern, Sonderzeichen

Code 128 B (ohne Abbildung)
Gross- und Kleinbuchstaben, Ziffern

Code 128 C
nur Ziffern, wobei die Zahlenfolge geradzahlig sein muss, da zwei Ziffern jeweils in einem Barcode Element abgebildet werden. Deshalb wird bei Bedarf dem Code die Ziffer 0 vorangestellt.

Code interleaved 2/5
mit 8 Ziffern

Code interleaved 2/5
mit 9 Ziffern

Vorteil

- ermöglicht komplette ASCII Zeichensatzdarstellung
- hohe Informationsdichte
- hohe Lesesicherheit
- benötigt wenig Platz: Darstellung von Ziffernpaaren durch halbierte Fläche aufgrund numerischer Komprimierung (128C).

Vorteil

- hohe Informationsdichte
- Selbstprüfbar

Nachteil

- kleine Toleranz (4Breiten Code)
- bei konstanter Datenlänge keine konstante
Codelänge
- ASCII-Zeichensatz nicht vollständig mit dem Zeichensatz 128A und 128B darstellbar, jedoch ist eine automatische Umschaltung auf Zeichensatz C üblich.

Nachteil

- nur Ziffernpaare möglich
- geringe Toleranz, da auch Lücken Information tragen
- geringe Lesesicherheit, durch kleine Start- und Stoppzeichen

 
Vials mit Graduierung
Vials mit Barcode
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